Österreich und die Berge gehören für uns von Verival zusammen wie Müsli und unser Frühstück. Jeder, der die österreichischen Berge kennengelernt hat, kann seine ganz persönliche Berggeschichte erzählen. Wir haben uns mit der wunderbaren Bloggerin Sabrina von BeRosa GoGreen zum Frühstück getroffen und über ihre Erfahrungen zu sprechen.

 

#1 Was bedeuten für dich die Berge

Vor allem Freiheit, Herausforderung und Faszination. Obwohl ich schon auf so vielen Bergen war, bin ich immer wieder aufs Neue fasziniert. Dieses Kribbeln im Bauch wenn man die erste Fernsicht hat, nur noch Himmel über dir und ewige Weite vor dir…. ich glaube danach bin ich süchtig.

 

#2 Berge lieber im Winter oder im Sommer?

Ich mag die Berge zu jeder Jahreszeit. Der Schnee im Winter schafft nochmal eine eigene Atmosphäre, da kann man schon mal das Gefühl haben in einer anderen Welt zu sein – in einem Märchen oder in Narnia. *haha* Schnee strahlt für mich auch Ordnung aus – nachdem ich so eine Chaotin bin, wirken Berge im Winter immer sehr beruhigend auf mich. Außerdem liebe ich das Snowboarden, die ersten Spuren in frischen Powder zu ziehen ist wie auf einer Wolke dahin zu schweben.

Im Sommer liebe ich natürlich dass man für ne Wanderung nicht so früh aufstehen muss *haha* und dass man endlich wieder hoch hinaus kann. Klettersteige meide ich im Winter dann doch…  Am Berg schlafen, Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge schauen, in Bergseen schwimmen – ja ich glaube ich bin schon langsam bereit für den Sommer in den Bergen.

 

#3 Was ist dein liebstes Powerfrühstück bevor es in die Berge geht?

Im Moment liebe ich das Orange-Acerola Crunchy – das kann ich auch ohne Pflanzenmilch essen *haha* Einfach so unglaublich lecker. Im Winter habe ich mir aber immer ein warmes Porridge gegönnt, vorzugsweise das Erdbeere-Chia oder Heidelbeere-Apfel. Ohne ordentlichen Frühstück kann man natürlich keine mehrstündige Bergtour starten.

 

#4 Was darf bei keinem Bergausflug fehlen?

Meine Kamera.

 

#5 Was kann man am Berg fürs Leben lernen?

Viel. Ich denke am Berg habe ich mich selbst erst richtig kennengelernt. Ich habe gelernt, dass das richtige Mindset maßgeblich dazu beiträgt ob man etwas schafft oder nicht. Man lernt demütig und ehrfürchtig zu sein. Ich war immer schon sehr ehrgeizig und hatte ein starkes Durchhaltevermögen, aber die Berge haben diese Eigenschaften nochmal ganz speziell geformt. Ich habe meine eigenen Grenzen kennengelernt und meinen Übermut in den Griff bekommen (größtenteils *haha).

 

#6 Was war deine prägendste Erfahrung am Berg?

Als ich letztes Jahr kurz vor einem Gipfel 30m über ein Schneefeld abgestürzt bin und der Moment als ich drei Monate später zurückkehrte und am Gipfel stand.

 

#7 Bist du in den Bergen lieber alleine oder in Gesellschaft unterwegs? (+ wenn in Gesellschaft, dann mit wem?)

Das ist eine schwierige Frage. Eigentlich würde ich fast sagen, dass ich am liebsten alleine gehe. Es hat etwas Magisches für mich, einen Berg für mich ganz alleine zu haben. Dennoch liebe ich es auch die Freude mit anderen Menschen zu teilen. Es ist ja oft wie ein Drogenrausch oben am Gipfel. Eine Ausgelassenheit die noch mehr Spaß macht wenn man sie teilen darf. Am liebsten bin ich mit meinem Freund oder meinen Freundinnen unterwegs. Ich habe ja das Glück, dass viele meiner Freundinnen die Faszination für die Berge teilen – ich könnte wohl schon ein Buch mit all den gemeinsamen Erinnerungsschätzen und Bergstories füllen.

 

#8 Lieber Wanderurlaub oder Strandurlaub?

Hmm… eine Kombination aus Wandern und Strand vielleicht? Aber eigentlich ist es mir egal – Hauptsache Abenteuerurlaub 🙂 Tagelang nur herumliegen ist nichts für mich.

 

#9 Was ist dir wichtiger, der Gipfel oder der Weg?

Es wäre jetzt natürlich philosophischer zu sagen: Der Weg ist das Ziel. *haha* aber nein… bei mir ist ganz klar der Gipfel das Ziel. Aber wichtig ist beides. Je härter der Weg, umso wichtiger wird der Gipfel.

 

Begleite Sabrina bei ihrer Wander-Challenge auf Instagram unter #berosawienerhausbergchallenge oder auf ihrem Blog www.berosagogreen.at