Euer Motto lautet „Ride with passion“. Was macht die Faszination am Radsport aus?

Da gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Allgemein erlebt man mit dem Rennrad die Umwelt viel intensiver. Ich kenne viele, die mit dem Radfahren ihre nächste Umgebung erst richtig kennen gelernt haben. Es ist das Erleben der Natur, die sportliche Betätigung. Es hat aber auch viel mit Ästhetik und Technik zu tun. Bei einem Rennfahrer kommt dann noch der Aspekt des sportlichen Vergleichs dazu. Wir messen uns gerne mit anderen, suchen unsere Belastungsgrenzen und gewinnen gerne. Und das ganze auf dem Rad und mit sehr viel Leidenschaft.

Wie kommt man ins Tirol Cycling Team und was sollte man dafür mitbringen?

Das Tirol Cycling Team sucht junge österreichische Talente, die auf dem Sprung vom Juniorenbereich in den Profisport sind. Das ist eine wichtige Zeit, in der ein junger Sportler die Unterstützung einer professionellen Mannschaft braucht, um sportlich weiterzukommen. Dafür bietet das Tirol Cycling Team ein perfektes Umfeld mit äußerst professionellen Strukturen. Dadurch bekommen die Jungen Fahrer eine sehr gute Möglichkeit, um sich international zu präsentieren. Manchen gelingt es dann auch, einen Vertrag bei einem der großen Pro-Tour-Teams zu bekommen und bei den großen Rennen wie der Tour de France vorne mitzumischen. Wir sind sehr stolz auf die Entwicklungsarbeit, welche wir in den letzten Jahren geleistet haben.

Jede Menge Power & Ehrgeiz: das Tirol Cycling Team

Jede Menge Power & Ehrgeiz: das Tirol Cycling Team

Mit welchen drei Worten würdet ihr das Tirol Cycling Team beschreiben?

Leidenschaft, Professionalität und Teamgeist.

Wie sieht eure Morgenroutine an Renntagen aus?    

Etwa drei Stunden vor Rennbeginn ist eine gute Mahlzeit essenziell. Jeder Fahrer hat in dieser Hinsicht seine eigenen Präferenzen. Generell gilt jedoch, dass es wichtig ist mit vollen Kohlenhydratspeichern an der Startlinie zu stehen. Dieses Frühstück ist sozusagen der „Renntreibstoff“. Mit den Produkten von Verival tanken wir somit „Biosuperbenzin“: Durch das sehr breit gefächerte Produktangebot ist auch auf längeren Trainingslagern für Abwechslung gesorgt. Dann die übliche Routine: Startnummer montieren, Ersatzkleidung/Regenjacken fürs Begleitfahrzeug vorbereiten, Verpflegung in die Trikottaschen packen und eine kurze taktische Besprechung. Dann noch ein kleiner Snack zur Aktivierung. Das Dattelkonfekt wird dabei sehr gerne gegessen.

Was sind eure Vorsätze bzw. großen Ziele für 2016?

Wir haben heuer sehr viele junge Fahrer. Für diese ist es wichtig bei internationalen U23 Rennen an der Spitze mitzumischen. Unser Saison-Höhepunkt ist auch heuer wieder die Österreich-Rundfahrt. Hier werden wir zeigen, dass wir zu den besten Teams Österreichs gehören. Vielleicht gelingt es uns ja auch heuer wieder, bei einer Etappe ganz vorne mit dabei zu sein. Im U23 Nationalteam wollen wir auch heuer wieder möglichst viele unserer Fahrer unterbringen. In Irland haben wir vor drei Jahren Porridge als Frühstück lieben gelernt. Es ist ein guter Boden für uns und wir wollen das An Post Ras auch heuer wieder gewinnen. Der Vorsatz hinter diesen Zielen ist immer der gleiche: Nur nicht beim Rennen verstecken, sondern vorne mitfahren. Wir sind jung und unbekümmert und haben große Ziele.   Besuch das Tirol Cycling Team auf Facebook und Instagram oder schau auf radlandtirol.at vorbei.