Wie bist du eigentlich zum Triathlon gekommen, liebe Lisa?

Mit bereits 4 Jahren lernte mir mein Papa das Skifahren, in Tirol nichts Ungewöhnliches. So wurde ich bereits in sehr jungem Alter Mitglied im Sportverein in meinem Dorf, welcher sich im Winter auf das Skifahren konzentriert und im Sommer auf Triathlon ausgerichtet ist. Dadurch wurde ich mit dem Triathlonsport konfrontiert und bestritt bald mein erstes Triathlon-Schnuppertraining. So kam es, dass ich im Winter auf den Skiern stand und im Sommer an Triathlonwettkämpfen teilnahm. Allerdings waren ab einem bestimmten Leistungsniveau nicht mehr beide Sportarten parallel möglich, so ich entschied ich mich für Triathlon.

Was fasziniert dich daran?

Die Dreifachbelastung. Man muss drei Sportarten beherrschen und nicht nur eine. Die Herausforderung sehe ich darin, dass man seine Kräfte richtig einteilen muss, um bei der dritten Disziplin immer noch Energie zu haben.

Wie gehst du mit Rückschlägen um?

Es ist wichtig sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Dinge, die einem wichtig sind, dürfen nicht zu kurz kommen, denn die zaubern einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht und geben einem erneut Kraft, um immer wieder weiterzukämpfen.

Durch einige Verletzungen konnte ich einiges dazulernen, eines wurde mir klar: Rückschläge machen einen nur stärker. Man muss sich immer wieder daran erinnern, warum man es tut. In meinem Fall, weil es meine Leidenschaft ist. Man muss sich immer wieder erfolgreiche und schöne Momente in Gedanken rufen. Und man darf nicht aufgeben für seinen Traum zu kämpfen!

Glückwunsch zu deinen bisherigen internationalen und nationalen Erfolgen! Wie sieht deine Morgenroutine an Wettkampftagen aus?

Ich lege großen Wert darauf zeitlich alles unter Kontrolle zu haben und jeden Stress zu vermeiden. Dies beginnt beim pünktlichen Aufstehen, um ausreichend Zeit für das Frühstück zu haben (ganz wichtig!!!), frühzeitig am Wettkampfort zu sein, um in Ruhe „einzuchecken“ (in der Wechselzone mein Fahrrad, Laufschuhe etc. vorbereiten) und um rechtzeitig das „Warum up“ zu absolvieren. Auf keine Fall darf Zeit für meine „Playlist“ fehlen, egal ob nach dem Aufwachen im Bett, während der Autofahrt zum Wettkampfgelände oder kurz vor dem Start, die löst in mir immer die notwendigen Emotionen aus, um optimal motiviert zu sein.

Was frühstückt eine Tiroler Sportlerin am liebsten, um sich für das Training optimal zu stärken?

Uhh… Keine leichte Frage, da gibt es so einiges. Das Frühstück darf auf keinen Fall fehlen und muss ordentlich meine Speicher füllen. Ich lege großen Wert auf Abwechslung. Folgende zählen jedoch zu meinen drei absoluten Favoriten:

1) Müsli oder Crunchy: am Liebsten mit Naturjoghurt, Ahornsirup, Saatenmix und Obst, dazu eine Variation aus Kokosflocken, getrockneten Bananen, Rosinen, diverse Nüsse,…

2) Mais-Quinoa-Waffeln: am Besten mit selbstgemachter Marmelade

3) Porridge: am allerliebsten mit Zimt oder Ahornsirup

Lisas Mais Quinoa Waffel Frühstück © Privat

Lisas Mais Quinoa Waffel Frühstück © Privat

Was macht eine Triathletin, wenn sie mal nicht ehrgeizig ihre nächsten Erfolge anpeilt? Wie sieht ein entspannter Tag bei dir aus?

Kochen! Seit meinen Magen-/Darmbeschwerden habe ich meine Leidenschaft für das Kochen entdeckt, aufgrund meiner Unverträglichkeiten habe ich mich sehr viel mit der Ernährung auseinander gesetzt und bereite seitdem am Liebsten alles selbst zu. Denn nur so weiß ich, was ist wirklich in meinem Essen drinnen und kann mir sicher sein, dass ich das Essen problemlos vertrage. Dafür ist Verival eine große Unterstüzung für mich! Ich kann mir sicher sein, die Qualität, die Herkunft, die Verarbeitung und der Geschmack ist ausgezeichnet.

Jedoch bedeutet für mich ein erholsamer Tag eine Yoga-Einheit, Zeit für ein Magazin bzw. ein Buch, ein Treffen mit Freunden bei einer Tasse Capuccino, und abschließend ein DVD-Abend mit meiner kleinen Schwester.

Porridge mit Früchten für mehr Power beim Training © Privat

Porridge mit Früchten für mehr Power beim Training © Privat