Schulbeginn ist jedes Jahr eine echte Nervenprobe. Nicht nur, dass wir ohnehin fast täglich den üblichen Schulbedarfshandel aufsuchen, um Hefte glatt, liniert oder karriert zu kaufen, das in der Ausführung 20 und 40 Blatt, Einlageblätter für Schnellhefter, Ringmappen dünn und dick, Einbände in allen unmöglichen Farben,geht  zur Zeit auch kein Tag vorüber, an dem nicht ein kleines Taschengeldvermögen per Kuvert an die Schule für Kopiergeld, Klassenkassa, Werkbeitrag, Jungzeitungsabo, Theater, Kennenlerntage, was weiß ich, spaziert. Dazu kommt das abendliche rechtzeitig-zu-Bett-gehen-Ritual mit Gewand-für-den-nächsten-Tag-zurechtlegen-Legespiel. Dabei kommt man drauf, dass die Kinder aus allen Basics rausgewachsen sind, was zur Folge hat, dass man Tags darauf auch noch kräftig den Textilketten unterstützt. Bleibt dann noch die morgendliche Aufstehzeremonie. Die Wecker sind ja rechtzeitig gestellt, das Schulgewand wie gesagt schon hergerichtet, die Schultasche am Vorabend gepackt, bis so so alles richtig eingespielt hat, ist es noch jeden Tag ein Wettlauf mit der Zeit, ganz genau von 7 bis halb 8. Diese Minuten vergehen gefühlt doppelt so schnell, wie alle anderen Minuten des Tages. Und genau in diese Zeit fällt das Frühstück. Tee und Crunchy, das steht fest, und um sich die ersten Schultage ein wenig zu versüßen, ist es dieser Tage das Schokocrunchy. Geht super schnell, schmeckt super gut, sehr gerne mit Sojamilch. Darüber reibe ich sogar echte Schokoflocken für die Kinder und habe für mich eine spicy Variante entdeckt, die mir meine Nerven beruhigt. Die Kids verlassen das Haus per Roller, erwischen den Treffpunkt am Eck und den richtigen Bus. Mein Schokocrunchy und ich schauen noch nach, so ist es steil und scharf! Hab ich auch als Nachspeise zu einem Nachtmal gereicht – ist supergut angekommen!

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