Tag 18 der Verival Vegan Challenge ist angebrochen – das bedeutet, unsere Kollegin Annalena ernährt sich bereits seit zweieinhalb Wochen vegan. Heute berichtet sie ganz ehrlich über ihre ersten Erkenntnisse und kleinen Stolpersteine:

Die Macht der Gewohnheit

„Fast wäre mir auf meinem Flug nach England ein kleines ‚Hoppala‘, wie man so schön auf österreichisch sagt, passiert. Auf Flügen trinke ich nämlich für gewöhnlich schwarzen Tee mit Milch und hab auch dementsprechend bestellt. Als mich der Flugbegleiter dann nochmal fragte, ob ich meinen Tee lieber mit Zitrone oder eben mit Milch hätte, habe ich ganz automatisch mit ‚Milch, bitte!‘ geantwortet, nur um gleich darauf hektisch ‚Nein, Zitrone, ZITRONE, bitte!‘ hinterherzuschieben.

Ein anderes Mal habe ich leider dann doch ein bisschen zu spät reagiert, nämlich als eine Kollegin Nuss- und Mohnkipferl ins Büro mitgebracht hat und ich einfach, ohne nachzudenken, zugeschlagen habe. Das liegt vermutlich daran, dass ich mir als Vegetarierin bei Süßspeisen eher selten Gedanken machen musste. Solche Kleinigkeiten kann man wohl nicht immer vermeiden, und ich habe beschlossen, mich nicht groß darüber zu ärgern, sondern lieber daraus zu lernen.

Habt ihr auch veganen Kuchen?

Vegan Label

Vegan Label

Eines, woran man sich auf jeden Fall gewöhnen muss, ist, in Cafés, Restaurants, Bäckereien etc. viel mehr nachfragen zu müssen. Gibt’s bei euch auch veganen Kuchen? Sind die Spaghetti vegan? Was ist an diesem als ‚vegetarisch‘ und ‚dairy-free‘ gekennzeichneten Gericht nicht vegan? Meiner Erfahrung nach sind Kellner, Köche und Baristas mittlerweile gut auf diese Fragen eingestellt und geben dir meist gerne Auskunft.

Auch beim Einkauf von Lebensmitteln kommt man nicht drum herum, die Inhaltsstoffe mancher Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen. Zum Beispiel wusste ich nicht, ob und welches Toastbrot vegan ist oder auch, dass viele Süßigkeiten laut Rezeptur vegan sind. Das Vegan Label ist für mich dabei wirklich eine große Hilfe, weil man so auf den ersten Blick erkennen kann, dass es sich um ein rein pflanzliches Produkt handelt, und die Zutatenliste nicht genau studieren muss.

Mehr oder weniger überraschende Erkenntnisse

Wie schon im letzten Blogpost beschrieben, tue ich mir beim Frühstück am leichtesten mit der veganen Ernährung, da mir Müsli, Porridge und Crunchy mit pflanzlichen Produkten genauso gut schmecken wie mit tierischen. Meine Lieblinge sind übrigens Cashew- und Sojadrink bzw. Soja- und Kokosjoghurt. Kaffee vertrage ich sogar viel besser schwarz oder mit Pflanzendrink als mit Milch. Das war zwar am Anfang eine kleine geschmackliche Umgewöhnung, aber inzwischen bin ich sehr happy damit.“

Falls ihr Teil 1 und 2 der Verival Vegan Blogpost-Reihe verpasst habt, könnt ihr hier nachlesen, wieso sich Annalena dazu entschieden hat, die Vegan Challenge zu starten und was sie sich vorab davon erwartet hat. Und hier geht’s dann zu ihrem liebsten veganen Frühstücksrezept! Falls ihr Fragen an uns habt, beantworten wir sie jederzeit gerne entweder direkt hier am Blog oder auf Facebook. 🙂