Vegane Ernährung ist (wortwörtlich) in aller Munde – das lässt sich mittlerweile kaum mehr abstreiten. Wie stark der Trend tatsächlich ist, verdeutlicht eine Beobachtung der Top-Ernährungstrends auf Facebook im Jahr 2017, die ergeben hat, dass sich 57,1% der österreichischen User-Beiträge zum Thema Ernährung mit Veganismus beschäftigen. Für uns (und ganz besonders unsere Kollegin Annalena) also Grund genug, einen Monat lang eine Inside-Out-Perspektive einzunehmen. Annalena hat deshalb beschlossen, sich im Juli für einen Monat rein pflanzlich zu ernähren und so aus erster Hand zu erfahren, was das eigentlich bedeutet. Hier auf dem Blog erzählt sie uns, warum sie sich diesem Selbstversuch stellt und was sie sich von der Vegan Challenge erwartet:

Wie alles „vegan(n)“…

„Ich ernähre mich seit 10 Jahren aus verschiedenen (ethischen und umwelttechnischen) Gründen vegetarisch. Mit der starken Entwicklung hin zum Veganismus in den letzten Jahren ist auch meine Neugierde gewachsen, den nächsten Schritt zu gehen und eine vegane Ernährungsweise auszuprobieren. Nach einigen Monaten des Abwägens und Ausreden-für-mich-selbst-Suchens habe ich beschlossen, mein Vegetarier-Jubiläumsjahr als Anlass zu nehmen und mich selbst herauszufordern.“

#whatveganseat

„Folgende Fragen hoffe ich, nach der Challenge am 31. Juli beantworten zu können:

  • Wie komme ich mit einer veganen Ernährungsweise zurecht?
  • Kann ich mir vorstellen, mich längerfristig vegan zu ernähren?
  • Wie schwer fällt es mir, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten?
  • Wie wirkt sich die Ernährungsumstellung auf mein (psychisches und physisches) Wohlbefinden aus?
  • Wie reagiert mein Umfeld darauf?
  • Werde ich mit Vorurteilen konfrontiert und wenn ja, mit welchen?
  • Musste ich Ausnahmen machen oder konnte ich die Vegan Challenge „fehlerfrei“ durchziehen?
  • Welche Rolle spielen Ersatzprodukte für mich?“

 

Das „weiße Gold“ als größte Herausforderung

„Wie bei eigentlich allen (ernährungs- und gesundheitsbezogenen) Themen, scheiden sich auch beim Thema Milch die Geister. Deshalb mal ganz unabhängig von den gesundheitlichen Aspekten betrachtet: Ich bin seit Kindheitstagen ein großer Fan von sowohl Geschmack als auch Konsistenz von Milch und Milchprodukten, egal ob als Kakao, Joghurt oder im Müsli – Milch durfte bei mir einfach nicht fehlen. Auch heute noch trinke ich meinen Kaffee am liebsten mit Milch. Das ist tatsächlich der einzige Grund, warum ich nicht schon früher ausprobiert habe, mich vegan zu ernähren. Komplett auf Milch zu verzichten scheint für mich aus jetziger Sicht also die größte Herausforderung in diesem Monat zu sein. Ich bin sehr gespannt, ob ich mir nach einem Monat „Entzug“ vorstellen kann, für immer auf Milch und Milchprodukte zu verzichten.“

Wenn euch interessiert, wie Annalena als Veganerin zurechtkommt, welche Erkenntnisse sie gewinnt und was ihre veganen Lieblingsrezepte sind, dann schaut am besten bald wieder vorbei.

Und falls ihr – zusätzlich zu Annalenas eigenen – noch mehr Fragen zur Challenge habt, stellt sie uns gerne auf Facebook oder auch direkt hier am Blog. 🙂