Magdalena Röck ist erst 21 Jahre alt und gilt in Kletterkreisen bereits als rising star. Im Nationalteam ist die Tirolerin bereits seit ihrem 18. Lebensjahr, heuer geht sie im Juli bei der Europameisterschaft im Vorstiegsklettern in Charmonix in Frankreich an den Start. Wir stellen dir die junge Klettermeisterin im Guten Morgen-Gespräch näher vor aber zuerst einmal: was versteht man überhaupt unter Vorstiegsklettern? Dabei handelt es sich um eine der drei Wettkampfdisziplinen im Profiklettern mit dem Ziel möglichst weit nach oben zu klettern. Beim Vorstiegsklettern kann es durchaus bis zu 20 oder 22 Meter hoch hinausgehen. Für Magdalena, die sich selbst als absoluten Morgenmenschen bezeichnet, Herausforderung und Leidenschaft zugleich. Wie sie in einen Wettkampftag startet und welche Rolle das Frühstück dabei spielt, liest du im Interview mit Magdalena.

Wie bist du eigentlich zum Klettern gekommen, Magdalena?

Eigentlich suchte ich als 10-jähriges Mädchen eine Teamsportart – vor 11 Jahren war aber in der näheren Umgebung meiner Gemeinde kein Angebot. Da mein jüngerer Bruder Bernhard beim Kinderklettern regelmäßig mitmachte und ihm die Sportart gefiel, probierte ich das Klettern aus.

Magdalena Röck Verival

2015 geht’s in Andalusien hoch hinaus © Magdalena Röck

 

Was macht für dich den Reiz am Vorstiegsklettern und Klettern generell aus?

Generell ist das Klettern eine sehr vielseitige Sportart – keine Route ist gleich wie die andere. Beim Klettern ist sowohl Ausdauer, Kraftausdauer, Kraft, Technik und sehr viel „Hirnschmalz“ gefordert. Durch die Vielseitigkeit kommt auch sicher keine Langeweile auf. Durch die Kombination mit dem Felsklettern kommt auch noch das Naturerlebnis und eine gehörige Portion Freiheitsgefühl dazu.

Du hast schon sämtliche Europa- und Weltmeistertitel eingeheimst. Wie startest du in einen Wettkampftag?

Es stimmt im Nachwuchsbereich war ich bereits mehrfach Europa-u. Weltmeisterin. In der Damenklasse erreichte ich schon zwei Mal WM-Bronze. Ein Wettkampftag dauert sehr lange, deshalb sollte man möglichst ausgeschlafen sein. Speziell an den Wettkampftagen ist ein ausgewogenes und gutes Frühstück das A und O.

Und wie sieht das Frühstück einer Profikletterin aus?

Eine Tasse Kaffee und eine Kanne Kräutertee. Eine große Schale Müsli, am liebsten Urkorn-Müsli, sowie frische Früchte, je nach Jahreszeit.

Wir begleiten Magdalena auf ihrem Weg nach ganz oben und halten dich über das junge Klettertalent auf dem Laufenden. Aktuelles findest du auch hier auf Magdalenas Website.

Verival Müsli Magdalena Röck

Magdalenas Lieblingsmüsli: das Beeren Urkorn Müsli © Magdalena Röck