Das Etepetete Team © Etepetete

Guten Morgen, Etepetete! Die Erfinder der Gemüseretter-Box stellen sich vor.

Krummes Gemüse hat eine zweite Chance verdient, haben sich drei junge Männer aus München gedacht und das Projekt ETEPETETE gegründet, um dem Schönheitswahn im Supermarktregal den Kampf anzusagen. von Sarah

Mit einer Gemüsebox voller Sonderlinge kann jetzt jeder selbst zum Gemüseretter werden und sich unperfektes Bio-Gemüse, das für den Handel zu groß, zu rund, zu klein oder zu skurril war, in den Salat, die Suppe oder den Eintopf schnibbeln. Wir haben den Gründern Carsten, Georg und Chris ein paar Fragen gestellt und stellen euch das ambitionierte Projekt näher vor.

© Etepetete

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Hallo ihr drei! Warum muss krummes Gemüse gerettet werden?

Weil wir gegen den Schönheitswahn sind, der mittlerweile selbst unser Gemüse erreicht hat. Denn auch die krummen Sonderlinge haben genauso wie auch gerades Gemüse ein Recht darauf, bei uns auf dem Teller zu landen. Es ist einfach falsch, dieses Gemüse nur aufgrund seiner äußeren Form „zweckzuentfremden“. Schließlich schmeckt die Kartoffel mit zwei Köpfen kein bisschen schlechter als die wohlgeformte Knolle.

Seid ihr drei Vegetarier oder woher kommt eure die Liebe zu Gemüse jeglicher Form? 

Das Team besteht aus einem Vegetarier und zwei Nichtvegetariern. Aber wir ernähren uns allesamt meist sehr bewusst und schauen ganz genau hin, was auf unseren Tellern landet. Daher ist die Liebe zu jeglichem Gemüse bei uns allen sehr ausgeprägt, denn auch Nichtvegetarier essen gerne mal Gemüse.

Die Gemüseretter-Box mit saisonalen, regionalen Bio-Gemüse-Sonderlingen

Die Gemüseretter-Box mit saisonalen, regionalen Bio-Gemüse-Sonderlingen © Etepetete

Ihr arbeitet mit regionalen Bio-Landwirten zusammen. Warum habt ihr euch dazu entschieden, euch auf Biogemüse zu beschränken?

Der Anblick von krummem Gemüse ist ja doch noch für die meisten etwas gänzlich Neues, da man es in dieser Form einfach in den deutschen Supermärkten nicht findet. Da unsere Zielgruppe im ersten Step vor allem Bio-Konsumenten anspricht, die sich ja sowieso sehr bewusst mit Ernährung und Lebensmitteln auseinander setzen, dachten wir, dass so der Einstieg einfacher ist. Ziel für die Zukunft ist es aber, unser Konzept auch auf dem konventionellen Markt zu etablieren.

Wovon hängt es ab, welche Sorten in eurer Gemüseretter-Box landen?

Da achten wir auf viele Rahmenbedingungen, die stimmen müssen. Der wichtigste Faktor ist natürlich die jeweilige Saison, so findet man in unserer Box im Frühjahr und Sommer eher Bohnen, Kohlrabi und Lauch und im Winter dagegen Rosenkohl, Steckrüben oder rote Beete. Aber auch Wetter, Erntemengen und Qualität spielen eine wichtige Rolle.

Mehr über Etepetete erfährst du auf der Projekt-Website und auf der dazugehörigen Facebook-Seite.

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